Donic BlueGrip C2 Test 2022: Harter Angriffsbelag

Der Donic Bluegrip C2 ist einer von vier Belägen aus der Bluegrip Reihe. Bei dem Donic Bluegrip C2 handelt es sich um einen chinaartigen Belag mit feinporigem Schwamm und enormem Katapult. Der Belag ist sehr hart, aber etwas weicher als der C1 (55 Gras auf der ESN-Skala).

Ich habe ihn getestet und stelle dir hier seine Eigenschaften vor. Zudem vergleiche ich den Belag mit dem Donic Bluegrip C1, damit du entscheiden kannst, welcher für dich besser geeignet ist.

Überblick über den Donic Bluegrip C2


FeatureDetails
MarkeDonic
ModellDonic BlueGrip C2
SpielstilOffensiv/Offensiv+
TypNoppen-Innen
SchwammhärteHard
Verfügbare Schammstärken2,0 mm / max

Vorteile

  • Hohes Tempo
  • Offensiv variabel einsetzbar
  • Geringe Spinempfindlichkeit

Nachteile

  • Nicht für Anfänger geeignet

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Material des Donic Bluegrip C2

Der Donic BlueGrip C2 ist genau wie der Bluegrip C1 in einem blau-gold-rot-schwarzen Karton verpackt, auf dessen Rückseite belagspezifische Informationen aufgeführt sind. Auf der Innenseite werden die Technologien Lifetime PLUS, Catapult PLUS und Tension PLUS erläutert, die bei der Herstellung der Donic BlueGrip C-Beläge zum Einsatz kommen und Folgendes versprechen:

  1. eine Erhöhung der möglichen Spielzeit um 50 %,
  2. einen Katapulteffekt, der eine höhere Präzision bei der Rückgabe von Bällen auch aus schwierigen Positionen ermöglicht, und
  3. eine verbesserte Innenspannung, die zu einem ausgeprägteren Frischklebegefühl führt.

Der Belag ist auch durch eine undurchsichtige, nicht klebende Folie geschützt, und hat ähnlich wie der C2 einen ausgeprägten, süßlichen Gummigeruch. Das Obergummi ist nicht klebrig und fühlt sich etwas weniger griffig als das des Rakza Z EH an.

Die darunterliegenden Noppen sind unter dem matten Obergummi nicht sichtbar. Der blaue Schwamm hat eine hohe Dichte an sehr kleinen Poren. . Die Schwammstärke wird mit 55° angegeben.
Der ungeschnittene Belag wiegt 73 g. Beim Zuschnitt auf das Testholz (158 x 151 mm) wiegt der C2 nur 53 g.

Der C2 ist somit überraschend leicht und liegt in einem ähnlichen Bereich wie der Donic BlueGrip V1 (53 g), der Donic Bluefire M1 Turbo (53 g), der Tibhar Evolution MX-S (52 g) und der Tibhar Evolution MX-P 50-Grad (52 g).

Eigenschaften des Donic Bluegrip C2

Es überrascht nicht, dass der Donic BlueGrip C2 Ähnlichkeiten mit dem Donic BlueGrip C1 aufweist, obwohl der C2 deutlich weicher ist. So sind Vorhand-Schläge etwas schneller und dynamischer als mit dem C1, aber fast genauso sicher.

Vorhand-Topspins gegen Blockbälle sind mit dem Donic Bluegrip C2 etwas spinfreudiger als mit dem C1 und deutlich rotationsfreudiger als mit dem Andro Rasanter R48.

Dennoch hatte mein Trainingspartner auf hohem Niveau keine Probleme, meine Vorhand-Topspins zu kontrollieren, es sei denn, ich benutzte größere, mehr nach oben gerichtete und leicht gekrümmte Topspin-Schläge, wodurch der Ball länger mit dem Belag in Kontakt blieb und mehr Spin erzeugt wurde.

Bei dem Vorhand-Topspin auf Unterschnitt kann auch mit einer kurzen Schlagbewegung ein schneller und langer Ball erzeugt werde, der den Gegner durch das Tempo und gute Platzierungen unter Druck setzen kann.

Der C2 ist bei Vorhandtopspin-Topspin-Rallyes aus der Ferne deutlich schneller und einfacher zu spielen als der C1, da er weicher und sprunghafter ist, was in Kombination mit dem größeren Wurfwinkel zu einer höheren Konstanz führte und weniger Aufwand erforderte als der C1.

Obwohl er weicher und dynamischer ist als der C1, macht das Vorhand-Blocken mit dem C2 immer noch viel Spaß. Genau wie der C1 zeichnet sich der C2 durch aggressive Blocks aus, bei denen ein ultrakurzer, handgelenkiger Schlag zum Einsatz kommt (siehe Fan Zhendong).

Die daraus resultierenden Schläge sind außerordentlich schnell und führen zu spektakulären direkten Punktgewinnen. Die weichere Beschaffenheit des Schwamms im Vergleich zum C1 macht jedoch sowohl passives als auch aggressives Blocken etwas weniger konsistent und erfordert einen geschlosseneren Schlägerwinkel.

Der Donic Bluegrip C2 ist schnell genug, um gefährliche flache Schläge und Schüsse zu spielen. Flache Schläge werden auch durch die geringe Spinempfindlichkeit des Belags begünstigt.

Der Spin bei den Schupfbällen war nur mäßig, so dass mein Trainingspartner sie mit Nachdruck angreifen konnte, es sei denn, ich spielte die Bälle sehr schnell und tief. Der C2 bietet ein lebendigeres Gefühl bei kurzen Bällen als der C1, führte aber auch dazu, dass der Ball ein wenig zu hoch aufsprang, wenn ich nicht einen flacheren Schlag ausführte.

Der C2 fühlt sich bei kurzen Unterschnitt-Aufschlägen lebendiger an als der C1 und verleiht dem Ball auch mehr Spin, ohne dabei jemals an klebrige Beläge wie den Hurricane 3 heranzukommen. Daher war es für meine Gegner relativ einfach, diese Aufschläge zu returnieren. Topspin-/Sidespin-Aufschläge waren unauffällig: durchschnittliches Tempo und Spin.

Fazit

Meiner Meinung nach spricht der Donic BlueGrip C2 eine breitere Gruppe von Spielern an als der C1, da er fehlerverzeihender ist und mehr Flexibilität bietet. So eignet sich der C2 sowohl für Spielstrategien in der Nähe des Tisches als auch in der Halbdistanz.

Seit meiner Kindheit spiele ich leidenschaftlich Tischtennis im Verein. Als Spieler, Mannschaftsführer und Trainer konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln. Diese möchte ich an euch anhand von Tipps weitergeben.

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